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Große Reihe der Walter-Raymond-Stiftung Band 45 Den Reformen Perspektive geben Berichte aus dem 43. Kolloquium der Walter-Raymond-Stiftung Von: Paul Nolte, Michael Stürmer u. a. Redaktion: Dr. Schulte-Altedorneburg Stand: März 2005 Seiten: 177 in den Warenkorb zurück |
Das 43. Kolloquium der Walter-Raymond-Stiftung fand vom 13. bis 15. März 2005 in Berlin statt. Die Vorträge sind im Band 45 der Großen Reihe erschienen. Eingangs zeigt der Historiker Paul Nolte, wie eine reformfähige Bürgergesellschaft beschaffen sein muss. Edward Krubasik, Mitglied des Zentralvorstandes der Siemens AG, und Wolfgang Wiegard, Mitglied des Sachverständigenrates, widmen sich der Frage nach den notwendigen wirtschafts- und standortpolitischen Maßnahmen für mehr Wachstum und Wohlstand. Ob die politische Umsetzung der Reformvorhaben eher nach dem hierzulande populären Konsensprinzip oder besser nach britischem Muster konfrontativ zu bewältigen ist, betrachten die Soziologin Anke Hassel und der Historiker Dominik Geppert. Ergänzend dazu betont der Ökonom Norbert Berthold in einem Plädoyer für mehr Wettbewerb insbesondere auf dem Arbeitsmarkt, dass der Neuordnung des Föderalismus zentrale Bedeutung für die Reform zukommt. Wie unterschiedlich die Erfolgsaussichten der Reform beurteilt werden können, wird am Schluss deutlich: Während der Publizist Michael Stürmer eine historisch begründete skeptische Position einnimmt, zeigt sich Bundespräsident Köhler in seiner Rede vor dem Arbeitgeberforum Wirtschaft und Gesellschaft zuversichtlich, dass die Deutschen die Herausforderungen in einer gemeinsamen Anstrengung bewältigen können. Am Ende des Bandes steht eine Bilanz des 45. Kolloquiums, in der Martina Fietz Verlauf und Ergebnisse zusammenfasst. |
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