Produktbeschreibung
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Große Reihe der Walter-Raymond-Stiftung Band 46 Bildung zwischen Bürgerrecht und privatem Investment Berichte aus dem 44. Kolloquium der Walter-Raymond-Stiftung Von: Dieter Althaus, Wolfgang Glatthaar u. a. Stand: März 2006 Seiten: 200 in den Warenkorb zurück |
Das 44. Kolloquium der Walter-Raymond-Stiftung fand vom 26. bis 27. März 2006 in Berlin statt. In Band 46 der Großen Reihe liegen die Vorträge nun in gedruckter Form vor. Im Eröffnungsbeitrag befasst sich Thüringens Ministerpräsident, Dieter Althaus, mit den Konsequenzen der Föderalismusreform für die Bildungspolitik. Anschließend widmet sich Ulrich Hemel, Vorstandsvorsitzender der Süddekor/Dakor, der Frage nach der Verortung universitärer Bildung zwischen einer nutzenorientierten Berufsbildung für die Wirtschaft und einer Bildung für die Wissenschaft, die sich am Leitmotiv des reinen Erkenntnisstrebens orientiert. Der Erziehungswissenschaftler Heinz-Elmar Tenorth, HU Berlin, definiert Bildung als Erziehung zur Persönlichkeit. Vor dem Hintergrund der aktuellen Diskussion über Studiengebühren plädieren die Ökonomen Thomas Straubhaar (HWWI) und Michael Hüther (IW Köln) dafür, Bildung als ökonomisches Gut zu begreifen und mehr Markt und Wettbewerb im Bildungssystem zuzulassen. Demgegenüber betont die Religionssoziologin Marianne Heimbach-Steins (Universität Bamberg), dass Bildung nicht nur durch ihren gesamtgesellschaftlichen Nutzen legitimiert ist, sondern ein Menschenrecht ist. Im Hinblick auf die Zukunft des Hochschulsystems nach der Föderalismusreform fordert Wolfgang Glatthaar, Präsident der Privatuniversität Witten/Herdecke, weniger staatliche Detailregelungen und mehr unternehmerischen Geist an den Universitäten. Auch der Staatsrechtler Peter M. Huber, LMU München und Mitglied der Föderalismus-Kommission, tritt für die Stärkung der universitären Selbstverwaltung ein, hebt aber hervor, dass Universitäten keine Unternehmen sind. Am Ende des Bandes steht eine Bilanz, in der Peter Hahne Verlauf und Ergebnisse zusammenfasst. |
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